Sarah und der Herbst (Teil II)
Erotische Geschichten | 3 Mai 2010
(…) Auch duftete Anna nach Sandelholz und Herbstzeitlosen. Kurzum, nicht umsonst hieß sie Annabell Lara Herbst. Sie war der Herbst, von seiner schönsten Seite. Inzwischen war Sarah am Ende ihrer Laufrunde angelangt. Sie lief die letzten Meter über das alte Kopfsteinpflaster und durch das schmale Gartentürchen auf dem Hof. Vor der Haustür blieb sie schwer atmend stehend und stützte die Hände auf die Oberschenkel. Mit vorgebeugtem Oberkörper versuchte sie frische Luft in ihre Lunge zu pumpen. Mit jedem Atemzug inhalierte sie den süßen Duft der Stiefmütterchen um sie herum. Die ersten Insekten des Tages erfüllten die morgendliche Stille mit ihrem Summen und waren eifrig dabei den Blütennektar zu sammeln.
Sarah griff in den Blumenkübel links neben der Tür und erhaschte den Haustürschlüssel zu Füßen einer Tulpe, die ihren farbigen Blütenkopf mutig dem Sonnenlicht entgegen reckte. Im Handumdrehen hatte sie die Tür geöffnet und trat leise ein. Anna würde sicher noch in den Federn liegen und seelig schlummern. Sie war zwar eine aufgeweckte Frohnatur, aber nicht in dieser Frühe. Mit leichten Schritten ging Sarah in die Küche. Sie schaltete den Backofen ein und bestückte ihn mit den letzten Brötchen, welche sie noch im Tiefkühler gefunden hatte.
Noch eben schnell Kaffee ansetzen und dann wollte sie ausgiebig duschen, wenn sie nur die Filtertüten fände. Auf den Zehnspitzen stehend reckte sie sich und konnte mit Mühe im oberen Schrank die Verpackung ausmachen. Mit den Fingerspitzen angelte sie danach, kräuselte die Stirn und klemmte sich die Zunge angestrengt zwischen ihre Lippen. Sie würde sie zukünftig einfach weiter unten stehen lassen. Kein Wunder das Anna nur frisch gebrühten, ungefilterten Kaffee trank.
Während das heiße Wasser endlich fauchend durch die Kaffeemaschine lief und sich im ganzen Haus ein herrlicher Duft ausbreitete, ging Sarah beschwingt ins Bad. Sie würde sich eben noch frisch machen und Anna mit einem Frühstück im Bett überraschen. Rasch stieg sie in die Dusche und lies das warme Wasser auf ihren Rücken prasseln. Anna hatte sich beim Umbau des alten Bauernhofes ein klein wenig Luxus im Bad gegönnt. Und so standen, neben Sarah, alle ihre Gäste gerne etwas länger unter dem überdimensionierten Duschkopf. Mit geschlossenen Augen und etwas Phantasie fühlte sich das Wasser wie tropischer Regenschauer auf der nackten Haut an.
Sarah gab eine großzügige Portion Duschbad auf den Schwamm und schäumte sich genüsslich ein. Der weiche Schwamm hinterließ eine fruchtig duftende Schaumspur auf Sarahs Haut. Ihre Nippel streckten sich keck durch die Schaumkrone und ein schäumendes Rinnsal lief ihr den Rücken hinunter zwischen ihre festen Pobacken. Weil der Schwamm so herrlich weich war, durfte er ausgelassen noch eine Extrarunde über Sarahs zierliche Brüste drehen. Sarah legte den Kopf in den Nacken und ließ sich das Wasser ins Gesicht prasseln. Der Schwamm wanderte zielstrebig langsam weiter abwärts. Eine Spur von Schaum küsste Sarahs Venushügel und mit dem Schwamm liebkoste sie vorsichtig ihre Kliti. Sarah genoß den warmen Schauer, der sich in ihrem Körper ausbreitet und drückte den schaumigen Freudenspender fester zwischen ihre Beine. Wie wunderbar doch diese indirekte Liebkosung war, ein sehnsuchtsvolles Ziehen wanderte durch ihren Unterleib. Mit dem Rücken an die feuchten Fliesen gelehnt rieb sie unaufhörlich ihren Schoß.
Es war etwas mühselig auf dem feuchten Untergrund die Balance zu halten, aber die lustvollen Hitzewellen die Sarah durch den Leib wallten rissen jede Vernunft mit sich fort. Unaufhörlich rieb sie sich fester, während das warme Wasser auf sie herab prasselte. Und als der Schwamm schon längst keine Schaumberge mehr spuckte, entlud sich Sarahs Erregung mit einem langen Seufzer. Etwas verlegen über ihre ungenierte Art stieg Sarah aus der Dusche, hüllte sich in einen der flauschigen Frotteemantel und belächelte die geröteten Wangen ihres Spiegelbildes. Sicher waren die Brötchen schon knusprig gebräunt, der Kaffee fertig durchgelaufen und es war Zeit Anna den Morgen zu versüßen.
(Bildquelle:Â Stephan B. / pixelio.de)





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