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Hitzige Lektüre für laue Sommernächte

12.07.2010 • Erotische Romane

Die Sommerferien stehen vor der Tür, der Urlaub ist gebucht – die richtige Lektüre fehlt noch? Wie wäre es mit „Die Nichte der Marquise“ von Daria Charon? Kennen Sie nicht? Dann stell ich Sie Ihnen mal vor: Daria Charon hat Romanistik und Völkerkunde studiert. Sie lebte lange Zeit in Frankreich und war dort unter anderem als Reiseleiterin, Fremdenführerin und Köchin tätig. Neben ihrer Liebe zu Frankreich mag sie Schokoladenfondue, Männer mit blauen Augen und den Spätsommer der Provence. Heute lebt sie in Wien, aber die die Liebe zu Frankreich spiegelt sich in Ihren Romanen wieder. Inzwischen hat sie bereits vier erotische Romane veröffentlicht: „Die Maske der Leidenschaft“ (2007), „Die Nichte der Marquise“ (2008), „Flucht aus dem Harem“ (2009) und „Die Nächte der Aphrodite“ (2010), alle erschienen im Bastei Lübbe-Verlag.
Nun zum Buch: Die Handlung spielt in Frankreich im 17. Jahrhundert und unter anderem am Hofe von Versailles. Versailles war weithin bekannt für den ausschweifenden Lebensstil des Königs und schon zu damaligen Zeiten liebten es die Franzosen in körperlichen Genüssen zu schwelgen. So war es üblich, Gespielinnen für den Hof auf den umliegenden Landstrichen zu suchen. Auserwählt wurden diese von Damen der Gesellschaft, zu denen auch die Marquise de Solange zählt. Diese verführt die Bauerntochter Marie Callière ihr nach Paris zu folgen. Dort erlangt sie das Wohlwollen des Königs und wird dessen Geliebte. Als Marie am Hofe von Versailles jedoch den Edelmann Tristan de Rossac trifft, nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Der Roman besticht durch seine Liebe zum Detail, die am Hofe üblichen Gepflogenheiten werden geschickt gemischt mit sexuellen Ereignissen. So erfreut der Leser sich nicht nur über Maries sexuellen Vorlieben, sondern lernt auch etwas über das damalige Frankreich. Allerdings muss man diesen Hauch eines historischen Romans mögen, da auch die Wortwahl dem Ambiente entsprechend gewählt ist. Leider wird der Roman nach hinten raus etwas liebesschwülstig, die Sexszenen helfen einem aber bis zum Ende durchzuhalten! Das Knistern und die Erregung der Akteure springt ungeachtet dessen jedoch auf den Leser über! Ich zitiere:
„Sie spreizte ihre Beine weiter und wartete hoffnungsvoll. Alle Müdigkeit war verschwunden. Der Gedanke, wie er durch den Raum schritt, die Faust um seinen dicken Schaft geschlossen, machte ihr Fötzchen nass und lies es einladend auseinanderklaffen. Er stand hinter ihr. Sie konnte seine Gegenwart spüren. Umdrehen durfte sie sich nicht, das war ein Teil des Spiels. Atemlos erwartete sie seinen Stoß. Die Matraze bewegte sich und sie krallte die Finger in die seidigen Laken. Ein Finger strich über ihre pralle Spalte, und sie stöhnte auf. Eifrig reckte sie ihm ihr Hinterteil entgegen. Dem Finger folgte ein zweiter, gemeinsam schlüpften sie in ihren heißen Schlund, dehnten sie spielerisch und schufen Raum für einen weiteren Finger.“
Lust auf mehr? Dann nichts wie ab in den Buchladen oder bei Amazon gestöbert.

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