Doch ganz Vollweib
und sonst so | 27 Mai 2010
Nun ist es nicht einmal ganz eine Stunde her, da bin ich aus der Vorpremiere des 2. Teils des neuen “Sex and the City” Films gestolpert. Ich musste ernüchternd feststellen, das es Mittwoch Nacht ist (pfui Werktag), kein Prosecco in der Nähe und auch kein nackter Mann in Sicht war. Bei der Wahl des Filmes sehe ich Euch schon die Stirn runzeln (zumindest die männlichen Leser), aber lasst mich Euch mein Fazit des Films mitteilen: “Ja, ich bin eben doch ein Vollweib!”
Ich liebe Schuhe und davon gibt es in diesem Film genug. Ich liebe Mode und auch hier bin ich auf den neusten Stand aller angesagtesten Kollektionen gebracht worden. Ich bin Ästehtin, mich sprechen perfekte Kulissen einfach an und auch meine Ohren wurden mit feinster musikalischer Untermalung verwöhnt. Und ja, ich gebe es zu, ich kann meinen Blick auch nicht von gut gebauten Männern Mitte Zwanzig abwenden. (Ich will auch eine australische Rugby-Nationalmannschaft!)
Ob der Film mir eine Lehre mit auf den Weg gibt? Vielleicht das man sich seine Rückzugsräume schaffen muss, um man (Frau) selbst zu bleiben. Und den Männer würde er mit auf den Weg geben, das wir Frauen einfach nur bewundert werden wollen und das Eure ungeteilte Aufmerksamkeit uns glücklich macht. Aber ich kann den Männern nur davon abraten sich in diesen Film zu stürzen, zuviel Mode, zu bunt, zu wenig Action, zu viel Frauengespräche und leider auch zu wenig Sex. Die Damen sind halt auch anständig geworden auf die “alten” Tage.
(Bildquelle: © Florentine Winter)





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