Die Nächte der Aphrodite
Bücherecke | 8 Aug 2010
Manchmal ist ein Nachfolger besser als sein Vorgänger. Das trifft nicht nur auf Liebhaber zu, das kann auch mal ein Buch sein. Ich erinner da mal an Daria Charon und ihren Roman „Die Nicht der Marquise“. An sich recht lecker, aber doch (für meinen Geschmack) zum Teil recht liebesschwülstig. Der Nachfolger der erotischen Erzählung rund um Marie Callière heißt “Die Nächte der Aphrodite” und handelt von Maries Schwester, Elaine Callière. Ich kann den Nachfolger wärmstens empfehlen, das Buch liest sich auch ohne Kenntnis der Vorgeschichte flüssig.
Erschienen ist das Werk im Bastei-Lübbe Verlag und es ist noch fast taufrisch, es ist nämlich die 1. Auflage von April diesen Jahres und wurde auf der Leipziger Buchmesse im Frühjahr vorgestellt. Ich für meinen Teil, finde die Aufmachung gelungener als die des Vorgängers. Diesmal flüstert einem das Cover schon zu „ Ja…lies mich…ich entfessel Deine Fantasie…“ Falls Eure Bücher nicht mit Euchsprechen, muss es wohl an mir liegen :)
Kommen wir zum Inhalt. Der Klappentext gibt folgendes her: „Die Bauerntochter Elaine Callière, deren Gesicht nach einem Unfall in der Kindheit entstellt ist, macht sich auf die Suche nach Ihrer Schwester Marie, die den Chevalier de Rossac geheiratet hat. Als sie auf La Mimosa ankommt, wo sie Marie vermutet, muss sie erfahren, dass ihre Schwester mit ihrem Mann das Land verlassen hat. Ihr Schwager Troy nimmt sie bei sich auf. Da sie sich heftig zu ihm hingezogen fühlt, ist sie überglücklich, seine Geliebte zu werden. Allerdings weiß sie nicht, das Troy heimlich in ihre Schwester verliebt war und seine Gefühle jetzt in sie projiziert. Als sie dahinter kommt, nimmt sie das Angebot des Herzogs von Mariasse an, der sie zur Zeremonienmeisterin seiner berühmten Nächte der Aphrodite machen will, die seinen Gästen erotische Spiele und sinnliche Zerstreuung ohne Tabus bieten…“
Besser hätte ich es auch nicht formulieren können. Und ja, lieber Leser, der Kauf lohnt sich. Der Preis ist mit unter zehn Euro mehr als akzeptabel, denn er bietet viele Lesestunden voller feuchtem Vergnügen. Mir gefiel der zweite Roman besser als der erste Teil der Reihe. Die Sprache ist weniger schwülstig und die Sexszenen weniger liebestropfend. Natürlich kommt Frau Charon um ein Happy End nicht drum rum. (Ich glaube, das ist heutzutage schon Bedingung um verlegt zu werden). Und an dieser Stelle möchte ich noch sagen – Respekt Frau Charon, das sie es immer wieder schaffen, eine gelungene Story um all die Schweinereien zu konstruieren!






@ Kai: Probier es doch einmal mit venbo.de
Das ist Freikörperkultur für die Augen ;)
HrHr Kai, das lässt ja tief blicken. :)
Bücher sind was für Bücherwürmer. Wir wollen Bilder sehen.